Freitag, 20. Januar 2017

Eklat im Landtag: Brandenburgs Regierungschef Woidke kritisiert US-Truppenverlegung / Unterstützung von der AfD und den Linken

               entnommen aus Google Plus




Stefan G. Weinmann

Öffentlich geteilt  -  14:37
Die US-Truppenverlegung nach Osteuropa ist am Donnerstag im Rahmen einer Aktuellen Stunde im Brandenburger Landtag behandelt worden. Auslöser war Kritik von Ministerpräsident Dietmar Woidke an dies…

Auszug:

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Die AfD solidarisierte sich überraschend mit den Aussagen Woidkes, wie deren Vorsitzender Alexander Gauland in seiner Rede betonte:
„Es kommt nicht oft vor in diesem Hause, dass wir von der AfD dem Ministerpräsidenten beispringen. Aber mit seiner kritischen Bemerkung zur US-Operation 'Atlantic Resolve' hat er den Nagel auf den Kopf getroffen.“
Der Vorsitzende der AfD Brandenburgs Alexander Gauland setzt in seiner Rede auch Hoffnungen auf den neuen US-Präsidenten Trump, was das Verhältnis zu Russland betrifft:
„Vielleicht ist ein unkonventioneller amerikanischer Präsident eher in der Lage, aus dem Modus des Kalten Krieges herauszufinden als die alten transatlantischen Eliten, die die Feindschaft zu Russland über Jahre verinnerlicht haben. Soldaten und Panzer sind jedenfalls kein Ersatz für die in den Jahren 1989 bis 1991 versäumte Gelegenheit, eine wirklich neue Ordnung in Europa zu schaffen.“

Auch die Linkspartei unterstützte die Ansicht des Ministerpräsidenten. Der Fraktionschef der Linken, Ralf Christoffers, verteidigte die Teilnahme von Politikern seiner Partei an einer Demonstration gegen die US-Truppenverlegung. Es sei völlig legitim an Friedensprotesten teilzunehmen ohne dabei die Rolle Polens in Frage zu stellen.

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