Dienstag, 17. Januar 2017

Hackenheim: SPD sucht den Kampf !? / Starbatty in Hackenheim: wohin geht Europa ? Finger weg von unserem Bargeld

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         das Video hat nichts direkt mit mit dem Zeitungsbericht zu tun, dies habe ich gefunden als ich Hackenheim bei YouTube als Suchbegriff eingab




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NEUJAHRSEMPFANG SPD-Gemeindeverband Bad Kreuznach-Land gewappnet
HACKENHEIM - SPD-Neujahrsempfang in völlig neuen Räumen. 1,2 Millionen Euro hat der Umbau des alten Weinguts Gänz zum Bau- und Kulturhof in der Hauptstraße gekostet. Jetzt war es so weit: Die erste öffentliche Veranstaltung konnte in jenem Teil des Kulturhofs stattfinden, der bereits fertiggestellt ist, wie Claudia Maschemer, Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbands Bad Kreuznach-Land, bei ihrer Begrüßung eigens anmerkte. Mit dem gut besuchten Empfang hat der Kulturhof seine Feuerprobe bestanden. Besonders begrüßte Maschemer die SPD-Ortsvereine aus den bisherigen BME-Gemeinden, die seit Jahresanfang zur Verbandsgemeinde Bad Kreuznach gehören.
Beteiligung der Menschen bei allen für sie wichtigen Fragen
Bundestagskandidat Joe Weingarten warf angesichts der aktuellen Äußerungen Gereon Haumanns über die AfD (die AZ berichtete) der CDU vor, „am rechten Rand zu fischen“: „Ich habe Haumanns Wortmeldungen mit Kopfschütteln aufgenommen, aber nicht mit Häme.“ Jedes Liebäugeln mit der AfD sei bedenklich. Unzufriedene Menschen dürften nicht den Populisten in die Arme getrieben werden. Das sozialdemokratische Rezept gegen den Populismus sei die Beteiligung der Menschen bei allen Fragen, die für sie wichtig seien.
Kreis-Beigeordneter Hans-Dirk Nies, der für die SPD als Landrat kandidiert, bedauerte, dass bei bisherigen Landrats- und Oberbürgermeisterwahlen im Land die Wahlbeteiligung oft nur um 20 Prozent betragen habe. Dabei sei der Kreis mit einem Jahreshaushalt von 250 Millionen sehr wichtig für seine Bewohner. Nies appellierte an das Miteinander von Stadt und Land: „Die spöttische Bezeichnung Speckgürtel für die Dörfer im direkten Umfeld der Stadt Bad Kreuznach ist da bestimmt nicht förderlich.“ Nies versprach, beim Thema Müllabfuhr von der Stadt zu lernen.
Spätestens wenn die Müllabfuhr kommunalisiert sei, werde es für ältere oder körperlich beeinträchtigte Mitbürger einen Hol-Service geben, der die Mülltonnen vom Haus auf die Straße rollt – so wie es in Bad Kreuznach schon praktiziert werde. Seinen Genossen rief Nies zu: „Der nächste Landrat muss wissen, wie die Region tickt.“ Es versteht sich von selbst, wer damit gemeint war.
Bürgermeister Peter Frey freute sich über die größere Verbandsgemeinde, die mit der Übernahme der vier pfälzischen Dorfer auf 13 Ortsgemeinden angewachsen ist. „Der Weg war nicht einfach“, sagte Peter Frey in der Rückschau. Doch mit diesen Übernahmen habe die Verbandsgemeinde „noch nicht ihr Maximum erreicht“.
Freys Gedanken schweifen noch zur VG Wöllstein
Die eigens begrüßten Genossen aus Wöllstein zeigten, wohin die Gedanken von Peter Frey noch immer schweifen. Inzwischen sei der Umzug der Verwaltung nach Bad Münster weitgehend abgeschlossen: „Als letzter habe ich das alte Gebäude verlassen und hatte 14 Tage lang kein Büro. Jetzt werde auch ich in Bad Münster einziehen.“ Die Verbandsgemeinde kaufe dem jetzigen Eigentümer der Immobilie das bestehende Erbbaurecht ab: „Dann sind wir Herr im eigenen Haus.“

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