Quelle: deutsche-burgen.org
Großer Denkmalpreis 2015
Ulrich und Elisabeth von Küster erhalten den mit € 10.000 dotierten Großen Denkmalpreis der Deutschen Burgenvereinigung
Schloss Glienicke, Berlin. Am 25. April wurde Elisabeth und Ulrich von Küster im Rahmen eines Festakts der mit 10.000 € dotierte Große Denkmalpreis der Deutschen Burgenvereinigung 2015 überreicht. Der Vorstand der Stiftung der Deutschen Burgenvereinigung e.V. würdigt mit dieser hohen Auszeichnung die vorbildliche Restaurierung von Schloss Lomnitz / Palac Lomnica, in der Wojwodschaft Niederschlesien/Dolny Slask.
Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, Vorsitzender der Stiftung der Deutschen Burgenvereinigung, betonte in seiner Rede zur Preisübergabe an eine deutsche Denkmalinitiative außerhalb Deutschlands, dass diese Entscheidung in dem Bewusstsein gefallen sei, dass der Denkmalschutz, die Bewahrung unseres kulturellen Erbes, nicht allein eine deutsche, sondern eine übergreifend europäische Aufgabe sei.
Zu den Gratulanten zählten Prof. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz und Kulturministerin von Brandenburg, der Berliner Landeskonservator Prof. Jörg Haspel, Präsident von Icomos Deutschland und Vorsitzender des Stiftungsrats der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Präsidentin der Deutschen Burgenvereinigung sowie der Botschafter Polens, Jerzy Margansky.
In ihrem Grußwort erinnerte Frau Prof. Kunst an das vom Deutschen Nationalkomitee initiierte Vorhaben, im Jahr 2018 ein Europäisches Jahr des Kulturerbes auszurufen. Der grenzüberschreitende Aspekt von Küsters Einsatz in Polen zeige die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit im Denkmalschutz. Sie freute sich über die Zusage von Fürst Sayn-Wittgenstein, dass Europa Nostra als Dachorganisation des nicht-staatlichen Denkmalschutzes in Europa intensiv an dem Europäischen Kulturerbejahr mitwirken würde.
In einem Grußwort aus Warschau lobte Prof. Malgorzata Omilanowska, die Kulturministerin Polens, den Beitrag der Preisträger zur Revitalisierung des gesamten Hirschberger Tales: "Herr und Frau von Küster haben im Schloss Lomnitz ein Vorzeigeprojekt für die Wiederbelebung einer historischen Anlage geschaffen und eine Formel für kulturelle, künstlerische, gesellschaftliche und auch manchmal politische Aktivitäten gefunden, sowohl auf lokaler Ebene wie auch in grenzüberschreitender Dimension.“
Die Stiftung der Deutschen Burgenvereinigung sieht die Preisverleihung als Beitrag, um neue Ideen und Impulse für die weitere deutsch-polnische Zusammenarbeit in auch wirtschaftlich nachhaltiger Denkmalpflege zu entwickeln und sich gemeinsam den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in nachbarschaftlich-freundschaftlicher Zusammenarbeit zu stellen.
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