Samstag, 6. Januar 2018

KREIS BAD KREUZNACH - Ausländerpfarrer Siegfried Pick war sauer wie selten - Kreis-Beigeordneter Nies kommt trotz Zusage nicht zu Sitzung des Beirats für Migration und Integration

                                siehe dazu auch:

Präses der evangelischen Kirche fordert Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik

zur evangelischen Kirche, siehe auch: evangelische Kirche fordert Herstellung der Reichsgrenzen

                      evtl. hat Dirk Nies das hier gelesen: 


Deutschland wird zur Einwanderung gezwungen

Bundesverfassungsgericht: es besteht die verfassungsrechtliche Pflicht, die Identität des deutschen Staatsvolkes zu erhalten

UN Papier zum Bevölkerungsaustausch

afrikanischer UN Diplomat: Europa importiert den Abschaum Afrikas

"Verfassungsrechtler": kein Flüchtling hat Anspruch auf Asyl in Deutschland

Kissinger will die weisse Rasse vernichten, da zu intelligent !?

Bayerns Innenminister Herrmann: nur ein Prozent der "Flüchtlinge" sind asylberechtigt

                Pfarrer Pick sollte sich für den Abzug der Kriegstreiber einsetzen, am besten wir hören Ihn mal im Rahmen des Musterprozesses an...              

Deutscher Friedenskreis: Abzug aller US und UK Truppen sowie US Befehlsstellen aus Deutschland

     so würde sich manches "Trauma" wohl schnell lösen, oder ?

 Weimarer Republik: alle Flüchtlinge sind verpflichtet zu arbeiten


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Kreis-Beigeordneter Nies kommt trotz Zusage nicht zu Sitzung des ...

www.allgemeine-zeitung.de/.../kreis-beigeordneter-nies-kommt-trotz-zusage-nicht-zu-...
08.12.2017 - KREIS BAD KREUZNACH - Ausländerpfarrer Siegfried Pick war sauer wie selten. Der für das Gesundheitsamt zuständige Beigeordnete Hans-Dirk Nies (SPD) hatte seine Teilnahme an der Sitzung des Beirats für Migration und Integration zugesagt – und war dann doch nicht gekommen. Über den ...


Kreis-Beigeordneter Nies kommt trotz Zusage nicht zu Sitzung des Beirats für Migration und Integration

 

KREIS BAD KREUZNACH - Ausländerpfarrer Siegfried Pick war sauer wie selten. Der für das Gesundheitsamt zuständige Beigeordnete Hans-Dirk Nies (SPD) hatte seine Teilnahme an der Sitzung des Beirats für Migration und Integration zugesagt – und war dann doch nicht gekommen. Über den Beiratsvorsitzenden Klaus Messer ließ der Sozialdemokrat lediglich ausrichten, er müsse „zu Haushaltsdingen mit dem Abfallentsorger Veolia konferieren“.
Dabei hatten die Mitglieder des Beirats erwartet, dass Nies Stellung nimmt zu einem umstrittenen Brief der Landrätin an das Ausländerpfarramt. Bettina Dickes (CDU) hatte mitgeteilt, dass das Gesundheitsamt nicht mehr für die sozialpsychiatrische Betreuung von Flüchtlingen zuständig sei. Peinlicherweise ist in diesem Schreiben allerdings mehrfach fälschlich von „sozialpädagogischen“ Anliegen die Rede. Ansprechpartnerin sei künftig eine Verwaltungsmitarbeiterin der Kreisverwaltung. Dieser Brief hatte Empörung auch bei Dickes’ Koalitionspartner, den Grünen, und Anfragen im Kreistag ausgelöst. (Die AZ berichtete.)
Nächste Sitzung erst am 30. Januar
Beiratsvorsitzender Messer versuchte, sich während der Sitzung zum Sprachrohr von Nies zu machen, indem er das weitergab, was Nies ihm zuvor gesagt hatte. Da schritt Pick ein: „Es ist nicht sinnvoll, dass hier die Positionen von Herrn Nies verlesen werden. Die Diskussion muss direkt mit Nies geführt werden.“ Pick forderte dazu einen verbindlichen Termin: „Wie kann eine Personengruppe aus der sozialpsychiatrischen Betreuung einfach ausgegrenzt werden? Wie kann das Gesundheitsamt Flüchtlinge ausklammern?“
Man habe es mit einer Personengruppe zu tun, die nach ihrer Flucht häufig an posttraumatischen Belastungsstörungen leide, drängte Pick, der auch schon von dramatischen Fällen berichtete. Diese Menschen würden zwar von ehrenamtlichen Helfern betreut. Doch eigentlich seien die Träger der öffentlichen Gewalt zuständig: „Es geht gar nicht, dass sich der Landkreis ausklinkt. Diese Frage wollen wir beantwortet haben – wenn nicht heute, dann in einer späteren Sitzung.“ Die anwesende Zweite Beigeordnete Gerlinde Huppert-Pilarski (Grüne) pflichtete Pick bei: „Der Kreis ist für alle Schutzbedürftigen zuständig. Ich bin auch dafür, dass wir das mit Nies klären.“ Die Grüne fand auch einen Vergleich: Wenn beim Abfallwirtschaftsbetrieb Leute fehlten, würden schließlich auch nicht die Tonnen ungeleert an den Straßen stehenbleiben.
Den Vorschlag, direkt mit Nies zu reden, versuchte Messer weiter zu verwässern: „Nies, Pick und Huppert-Pilarski sollen sich zusammensetzen.“ Pick fuhr ihm sogleich in die Parade: „Ich beantrage, dass Nies auf der nächsten Sitzung des Beirats Stellung nimmt.“ Diese wird allerdings erst am 30. Januar stattfinden.
Zugleich schlug Pick eine Fachtagung vor, auf der die sozialpsychiatrische Betreuung von Flüchtlingen mit Experten aus dem Land und dem Ministerium diskutiert werden. Als Messer diese Tagung auf den Sommer schieben wollte, griff Pick erneut ein: „Dieses Fachgespräch brauchen wir so schnell wie möglich. Wir haben zu viele Menschen im Landkreis, die diese Hilfe brauchen. Da können wir nicht sagen: Wir haben erst in einem halben Jahr eine Meinung.“ Der Beirat schloss sich bei der Abstimmung dieser Meinung an, die Tagung soll also spätestens im Frühjahr stattfinden.
Weiterer Punkt der Beiratssitzung war die sogenannte Integrationspauschale. Aus Bundesmitteln hat der Landkreis 1,9 Millionen Euro zur Verfügung, die in den nächsten vier Jahren für die Integration von Flüchtlingen bereitstehen. Gerlinde Huppert-Pilarski erklärte dazu, man werde die Mittel gezielt für Kinder und Jugendliche, für Dolmetscher und Sprachförderung einsetzen. Allein das Projekt „Kita-Einstieg“ für Flüchtlingskinder soll mit 540 000 Euro gefördert werden. Weitere Mittel gibt es für die berufliche Qualifizierung der jungen Flüchtlinge.

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