darüber sollten wir uns mal öffentlich unterhalten, also um das große Ziel / das Wesentliche..., evtl. kann Herr Prof. Dr. Weißer hier schonmal einen / einige Kommentare drunter schreiben
Dr. Frank Stranges - Val Thor: vereinte Weltregierung nach Gottes Gesetzen
Julia Klöckners und Carsten Pörksens Bitte: "Dein Reich komme, wie im Himmel, so auf Erden"
Klaus Schmidt zu Inannas Rückkehr - GOTT und das Deutsche Kaiserreich
Johanna Arnold - König Ludwig und die Rolle Germaniens
Laotse - das Ziel: Herstellung der Handlungsfähigkeit unseres Rechtstaates
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Quelle: kirche-im-swr.de
Ich
sitze in der Regionalbahn. Über dem Gang hängen Anzeigen. Sie zeigen
mir die nächste Station und immer wieder den Zielbahnhof an. Außerdem
sehe ich, in welche Richtung ich aussteigen muss. Das ist praktisch. Ich
weiß, wohin die Reise geht, hab immer Orientierung und Durchblick.
In
meinem Leben läuft‘s nicht so einfach. Mir ist oft genug gar nicht
klar, wohin es geht. Wie sieht unser Leben aus, wenn die Kinder langsam
aus dem Haus gehen? Was verändert sich durch einen Berufswechsel? Ist es
Zeit, nochmal in einer anderen Stadt neu anzufangen? Auf die Fragen
finde ich keine einfache Antwort. Ich weiß nicht, welche Richtung mein
Leben nimmt oder welche Richtung ich meinem Leben geben soll.
Auch
in der Weihnachtsgeschichte ist das so. Auf den ersten Blick ist da
zwar alles klar. Engel und Sterne zeigen den Weg. Orientierung? Ein
Kinderspiel. Aber auf den zweiten Blick wird deutlich: Maria und Josef
kennen immer nur ihren nächsten Schritt. Sie wissen, dass sie nach
Betlehem müssen. Aber sie haben keine Ahnung, was sie da erwartet. Nach
der Geburt Jesu müssen sie schon wieder los. Brechen nach Ägypten auf.
Und kehren dann Jahre später nach Hause zurück. Immer wieder muss sich
die kleine Familie neu orientieren.
Die Weihnachtsgeschichten sind
Geschichten vom Aufbruch, vom Unterwegs sein. Davon, dass Menschen
ihren Weg suchen – und manchmal auch finden. Sie geben mir keine
Antworten auf meine Fragen nach Richtung und Orientierung. Aber sie
können mir Mut machen. Dass ich die Unsicherheit in meinem Leben
annehme. Sie annehmen kann, weil mein Leben eben kein Regionalzug ist,
bei dem ich genau weiß, wann ich wo ankomme.
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