Donnerstag, 27. Dezember 2018

SWR 1 Anstösse: Hoffnung / Wissen der Templer wird 710 Jahre später enthüllt !

                 siehe / höre dazu auch:

Wissen der Templer wird 710 Jahre später enthüllt !

G. Skwara, GOLD-RING Mitglied: Seelenwanderung, Rückführung, Wiedergeburt



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Quelle: kirche-im-swr.de


In der Adventszeit hat eine Frau zu mir gesagt: „An Weihnachten, da wird immer von der Hoffnung gesprochen, die mit dem Jesuskind in die Welt gekommen ist. Aber was bedeutet das schon für einen Menschen wie mich, der überhaupt keine Hoffnung mehr hat - weder auf Gesundheit, noch auf ein bisschen Lebenszeit...?“

Ja, was bedeutet Hoffnung in einer hoffnungslosen Situation? Was ich immer wieder sehe, so widersprüchlich das klingen mag: Manchmal bricht sich gerade an so einem Tiefpunkt neue Hoffnung Bahn. – Da, wo die letzte Hoffnung auf Weiterleben erlischt... Der Tod angenommen wird... Und das Kämpfen aufhört. Da entsteht manchmal etwas Neues:

Ein tieferes Einverständnis – und sei es auch nur aus Müdigkeit...
Eine neue Zuversicht – und sei es nur die Aussicht auf ein Ende...
Eine neue Hoffnung – und sei es nur aus Sehnsucht nach Ruhe...

Doch manchmal auch die Hoffnung: ob da nicht doch noch etwas kommt, nach dem Tod...?
Denn ich ahne ja schon, wie Sterben sein wird:
Am Ende falle ich aus allen irdischen Maschen, falle aus Raum und Zeit, ins Bodenlose – oder in die Ewigkeit; verliere alle Kontrolle... Und kann ich nur noch hoffen und beten, dass eine höhere Macht mich auffängt...

Das ist zumindest meine Hoffnung: dass Gott mich auffängt, egal was geschieht.  Und das ist die Hoffnung, die an jedem Weihnachten neugeboren wird:
Wenn wir aus dem Leben herausfallen, stürzen wir nicht in das blanke Nichts. Gott fängt uns auf – wie auch immer das sein wird. Und wir begegnen dem Kind, das wir an Weihnachten feiern.

Denn wenn es erst einmal groß sein wird, dieses Kind, wird es alle menschliche Verzweiflung und alle Hoffnungslosigkeit ertragen; und es wird am Kreuz enden und sterben. Aber das wird nicht das Ende sein. Für dieses Kind nicht. Und für uns nicht. Davon erzählt die christliche Hoffnung. Und diese Hoffnung ist mit dem Kind auf die Welt gekommen. Und daran halte ich mich fest: Nichts kann mich von der Liebe Gottes trennen. Nichts. Nicht einmal die abgrundtiefste Hoffnungslosigkeit.


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