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Dienstag, 24. Juni 2014

die Templer und das neue Lichtreich - VRIL vom Anbeginn der Zeit

  die Templer und das neue Lichtreich - die Hintergründe zum Deutschen Reich

Quelle, Teil I: VRIL-Intro
Teil 2: Atlantis - Babylon - JESUS 
Teil 3: die Templer und das Lichtreich 

vergleicht es auch mit dem Text auf der Seite von Prof. Hubert Zeitlmair h.c.d. von maltadiscovery.org , hier heisst es Herrin, das deckt sich auch mit den Aussagen zur Nebra Scheibe "war Gott eine Göttin" maltadiscoveryorg-die-konigin-von-atlantis

hab am 19. Juli 2013 diesbezügl. mit Dr. Zeitlmair tel., Er meinte die Urtempler hätten dies gewusst, bzw. richtig würde es heissen: Herrin, dies wäre heute noch bei den Bayern verankert, Stichwort "Patrona Bavaria"

siehe dazu auch hier: Prof. Hubert Zeitlmair h.c.d. zu "die Templer und das Lichtreich"

sowie: G. Skwara über den Reichsgedanken - Hinwendung zum Göttlichen

entnommen aus dem alten Blog - mit Kommentaren -

Geheimorden im Kampf für das neue Lichtreich
           
Der Orden der Templer


"Nicht uns, oh Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen sei Ehre."
Leitspruch des Templerordens
Im Jahre 1117 beschloss ein Kreis von insgesamt neun Rittern, unter ihnen die Tonangebenden Hugo de Payens und Geoffroy de Saint-Omer, eine Gemeinschaft zum Schutze der christlichen Pilger in Palästina zu bilden.
Wenig später durften sie ihr Quartier auf das Gelände des ehemaligen Jerusalemer Tempels verlegen, wodurch sie fortan als Tempelritter bekannt waren.
In den Ruinen dieses Tempels machten sie bald einen erstaunlichen Fund alter hebräischer Schriften, die Etienne Harding zugeleitet wurden. Der Inhalt war schockierend für die Ritter: Es handelte sich um Bruchstücke der Schriften einiger Spione, die im Auftrage des Synedrium von Jerusalem über „den verfluchten Hurensohn Jesus“ und seine „Lästerung gegen den Gott Israels“ Meldung erstatteten.
Die Templer mussten voller Entsetzen erkennen, dass die offiziellen Lehren der Kirche nicht stimmen konnten. Jahwe war nicht der Gott und Vater Christi, sondern wurde von ihm als Satan entblößt. Die Ritterschar behielt das Geheimnis für sich und 1128 fand unter Schirmherrschaft des Bernhard von Clairvaux die formale Gründung des Ordens statt.
Die Suche nach der Wahrheit ging weiter. Bei einem Vorstoß gegen Damaskus fielen den Templern Briefe von Ali Ibn Abu Thalib in die Hände, die von einer Verfälschung sowohl des Korans als auch der Evangelien Christi sprachen. Aus den Kreisen der Katharer gelangten die Ritter sodann an Fragmente des Ur-Johannes-Evangeliums. Von diesen Erkenntnissen geleitet wandelten die Templer ihr schlichtes Kreuz in das rote Dornenkreuz – das Wahrzeichen der Marcioniter.



Tempelritter mit
Dornenkreuz der Marcioniter

Das Ordenssiegel versinnbildlicht
den Zusammenhalt der Mitglieder
Die Ritter Roderich und Emmerant begaben sich bald auf die Spuren Marcions um weitere Beweise zu erlangen. Im März des Jahres 1235 führte sie ihre Suche auf das Gebiet des ehemaligen Karthagos. Nach einem Unterschlupf Ausschau haltend entdeckten sie eine riesige Grotte, in der sie ihr Lager aufschlugen. Dort bemerkten sie eine schimmernde und leuchtende weibliche Gestalt, die sich ihnen als Großengel Istara, Botin Gottes, zu erkennen gab. Wie Gott seinen lichtesten Engel Istara bereits zu den Babyloniern und Karthagern gesandt hatte, so erhielten nun auch die Templer eine Offenbarung und einen Auftrag: Die Schaffung eines neuen Lichtreiches auf Erden, im deutschsprachigen Raum mit zwei Hauptstädten. Wien im Süden und eine zweite im Norden, die erst noch gegründet werden sollte. Neben diesen Informationen zeigte der Großengel den Rittern auch, wo sie die alten Schriften der Karthager und Marcioniter samt ihren von Marcion angefertigten Übersetzungen finden konnten.
Die Templer suchten den Platz, an dem der neue Ort laut Istara entstehen sollte, auf und gründeten ihren verborgenen Tempelhof – das spätere Berlin. Dort erschien ihnen Istara im Jahre 1238 nochmals und überbrachte weitere Anweisungen.
Der Name des Stadteils erinnert
noch heute an den Orden
Das Wissen des Templerordens wurde durch Handel mit dem Assassinenführer Hasan Ibn Sabbah noch um babylonische Textfragmente und ihre persischen und arabischen Nacherzählungen erweitert.
Die Ritter waren nun gut gerüstet: Mit den babylonischen und karthagischen Fragmenten der ILU-Lehre hatten sie die Grundlagen der urchristlichen Lehre in den Händen – sozusagen das Alte Testament wie es hätte sein sollen. Zudem wuchs die Macht der Templer im Abendland stetig an und sie hatten nun auch einen klaren Auftrag: Die Vorbereitung des „Imperium Novum“, des neuen Lichtreiches auf Erden. Dass sie es nicht verwirklichen, sondern lediglich den Grundstein legen konnten, hatte ihnen Istara bereits mitgeteilt, denn der endgültige Sieg sollte erst nach Jahrhunderten errungen werden.
Manch ein Leser mag sich nun fragen, was denn die nicht-deutschen Tempelritter – und das war die überwiegende Mehrheit – für ein Interesse an einem Lichtreich auf deutschem Boden haben konnten. Dazu muss man sich in die Gedankenwelt der damaligen Zeit versetzen. Die Ordensmitglieder, und überhaupt der Großteil des Abendlandes, verstanden sich primär als Christen und nicht als Angehörige eines bestimmten Volkes. Wichtig war für sie, dass ein neues Lichtreich entstand und nicht wo. Überhaupt wurde es in ihren Schriften nicht als „Deutsches Reich“, sondern als neues „Babilu“ bezeichnet.
Die Herren vom Schwarzen Stein
Der Templerorden war in seiner Geschichte nie ein einheitliches Konstrukt, sondern deutlich von Sektionismus gekennzeichnet. Gemeinsam war ihnen lediglich die Ablehnung des Alten Testaments und der Kirche, die Jahwe als Vater Christi ansah.
Eine der interessantesten dieser Templerabteilungen waren die Herren vom Schwarzen Stein, gegründet vom Oberösterreicher Hubertus Koch – auch wenn seine Truppe wohl mehr geduldet als wirklich anerkannt wurde. Der wahrscheinlich im Orient geborene Ritter verweilte in den Ruinen einer alten assyrischen Stadt als ihm eine weibliche jenseitige Wesenheit namens Isais erschien. (Auch wenn das stark an die zuvor geschilderten Ereignisse um die Ritter Emmerant und Roderich erinnert, sind Isais und Istara nicht identisch.) Diese Isais gab Koch den Auftrag den „Berg des alten Gottes“ aufzusuchen, in dem Hubertus sofort den Untersberg in Berchtesgaden erkannte. Über Alexandria und Pisa erreichte er mit einer kleinen Schar den Berg im Frühjahr 1226 und errichtete an dessen Fuße, am Ettenberg, ein kleines Quartier. In den folgenden zehn Jahren erschien Isais den Rittern mehrere Male und überbrachte der Schar wichtige Informationen sowie drei magische Gegenstände. Eine Speerspitze, einen Spiegel und als wichtigstes Geschenk einen magischen oktaederförmigen Stein namens Ilua.
„Sie hat uns gebracht,
die Isais, die Holde,
als kostbar Geschenk,
was kein Mensch je besaß;
Einen magischen Stein,
recht kunstvoll geschliffen,
von schwarzem und lilanem
Glanz.“
Isais Geschenk, D.H.v.S.S.
Nach diesem Stein gab sich die Ritterschar den Namen „Die Herren vom Schwarzen Stein“ (DHvSS). Alle Gegenstände wurden sicher im Untersberg versteckt.
Kochs Gruppe unterhielt enge Verbindungen zu Graf Hugo von Weitenegg, Großkomtur des Bereichs Süddeutschland/Norditalien und Oberhaupt der geheimwissenschaftlichen Templersektion (Signum Secretum Templi).
Isais mit dem Ilua
Nachzeichnung der Figur
aus dem 13. Jh.
von Dr. Reiterich (1916)
                   
Der Untersberg
Geheimversteck der Herren vom Schwarzen Stein
Die zwei Steine
Wir sahen bereits weiter oben, dass die Schaffung eines neuen Lichtreiches auf Erden eines der wichtigsten Ziele des Templerordens war und das ganz besonders bei der geheimwissenschaftlichen Sektion Graf Hugos. Während bereits Istara und Isais im Auftrage Gottes die Botschaft überbrachten, dass dieses Reich aus deutschen Landen hervorgehen sollte, fanden die Templer auch in den Evangelien einen Hinweis darauf. So liest man selbst in den verfälschten Schriften der Bibel noch:
„Darum sage ich euch [den Juden]: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt.“
Mt 21, 43
Welches Volk gemeint ist geht aber aus dem Ur-Matthäus-Evangelium hervor:
„Diese dort sind es, von deren fruchtbringendem Volke ich sprach und das ich meine.
Und Christus, der Herr, erhob seinen Arm und wies hin zu einer kleinen Gruppe still lauschender Legionäre, welche vom Volke der Germanen waren.“
Wie sollte die Schaffung des neuen Lichtreiches nun also geschehen?
Mittels zweier magischer Steine. Wie wir in Teil 1 sahen, beruht alles auf den männlichen und weiblichen ILU-Kräften. Es wurde daher ein Stein, der in sich die weibliche Schwingungskraft barg, sowie ein Stein mit männlicher Schwingungskraft benötigt. Durch ihre Verbindung sollte das göttliche Licht aus der magischen Sonne (Ilum) auf die Erde gezogen werden.
Der erste Stein: Der schwarz-violette ILUA, überbracht von Isais. Er birgt die weibliche Lichtkraft.
Der zweite Stein: Der kristallähnliche GARIL, aus dem Nachlass Nebukadnezars. Er birgt die männliche Lichtkraft.
Auf diesen zweiten Stein geht auch das Gerücht zurück, dass die Templer im Besitz des Grals gewesen seien. Das kommt laut dem kleinen Ordensbuch daher, dass die Überlieferungen zum magischen Stein sämtlich in Arabisch niedergeschrieben waren, also ohne Vokale, und dort somit statt GARIL das Wort GRL stand, aus dem dann GRAL wurde.
Das Ordensbuch gibt aber auch Auskunft darüber, dass dieser Stein tatsächlich in dem Kelch aufbewahrt wurde, mit dem Christus das letzte Abendmahl unternahm.
Baphomet
Neben den Gerüchten um den Gral gibt es immer wieder die Nachrede die Templer hätten eine teuflisches Haupt namens Baphomet verehrt. Was es wirklich damit auf sich hat kann man jedoch schon am Wort selbst erkennen. Die ursprüngliche Form ist akkadisch/babylonisch und heißt „Bab-Come“, was in etwa „Tor zum Lichtstrahl“ bedeutet. Durch Übertragungen vom Akkadischen/Babylonischen ins Altpersische, von da ins Arabische, dann ins Griechische und schließlich ins Lateinische wurde es zunächst zu „Bakome“ und letztendlich zu „Baphomet“ verformt.
Das Wort bezeichnet eigentlich die unsichtbare magische Sonne (Ilum), auch Schwarze Sonne, die Quelle der göttlichen Kräfte im Diesseits. Um diese Kraft anzuziehen wurden spezielle Figuren verwendet. Sie zeigen ein männlich/weibliches Doppelhaupt, das vom Zopf des weiblichen Teiles getragen wird. Es symbolisiert die ewigen männlichen und weiblichen ILU-Kräfte, die in ihrer Vereinigung zur Allschöpferkraft werden. Als die Templer erst einen der magischen Steinen ihr Eigen nennen konnten, stellten sie bereits kleine Baphometfiguren her; nach der Erlangung des zweiten Steines waren sie jedoch in Besitz beider Kräfte, Männlich und Weiblich, und konnten ein ganz besonderes Projekt angehen: Die Schaffung der Magna Figura, des Großen Baphomet.
Die Idee zur Erstellung dieser Figur geht aller Wahrscheinlichkeit nach auf Hubertus Koch zurück und wurde durch Großkomtur Hugo von Weitenegg in die Tat umgesetzt. Durchgeführt wurde das Projekt von der Geheimwissenschaftlichen Sektion, nicht vom Templerorden insgesamt.
Die Magna Figura Baphomet war eine magische Apparatur, deren Funktion für die Ritter nicht in der damaligen Zeit, sondern in ferner Zukunft lag. Wenn die Zeit reif war konnten die zwei magischen Steine so zusammengefügt werden, dass die Figur eine Schwingungsaffinität zur magische Sonne herstellte.
Ohne den hölzernen Sockel maß die Figur 1,25 m und war vermutlich komplett aus Gold gefertigt. Der achtkantige Sockel unter der Figur war mit zahlreichen Edelsteinen verziert und mit einer Schublade versehen, in der der Garil eingefügt werden sollte. Auf dem Scheitel des Doppelhauptes befand sich eine Bohrung, in der der Ilua Platz hatte.
„In der heil’gen Grotte steht, hoch auf dem Podeste,
die Figura Baphomet, harrt dem hohen Feste,
welches bringt ihre Kraft, über uns’re Erde,
was die neue Macht erschafft, auf dass es licht da werde.“
Ritter Hubertus, Baphometischer Gesang
Der Große Baphomet befand sich hauptsächlich in Wien oder der näheren Umgebung. Wo er nach Zerschlagung des Templerordens verblieb ist unklar. In Aussagen der Inquisition wird die Möglichkeit angenommen er sei nach Tempelhof (Berlin) gebracht worden.
Richtige Baphometdarstellung
(Nach Relief aus Tempelhof)
                   
Falsche Baphometdarstellung
(Nach Eliphas Levy)
Das Ende der Templer
Anbetung eines Hauptes, umgedrehte Pentagramme, Teufelsköpfe,... die Gerüchte über die Templer nahmen langsam überhand. Was es damit wirklich auf sich hat wissen nur die wenigsten.
Die Pentagramme: Symbolisierten die Ablehnung des Pentateuch, der fünf Bücher Mose.
Die Teufelsköpfe: Symbolisierten die Kirche, welche den gefallenen Engel Jahwe-Schaddai als Gott und Vater Christi ansahen. Eliphas Levy nahm sie als Vorbild für seine falsche Baphometdarstellung (siehe Bild).
Darüber hinaus heißt es die Templer „hätten das heiligste der Kirche zu schmähen“. Damit war aber nicht das Kreuz, sondern die Bibel gemeint – denn dieses Buch, mit den Schriften des Alten Testaments, lehnten sie wahrlich ab.
Die Geheimnisse des Ordens konnten nicht ewig verborgen bleiben und so wurde ihnen bald Ketzerei und Götzenanbetung zu Last gelegt. Am Morgen des 13. Oktober 1307 wurden alle Templer Frankreichs im Auftrag König Philipps IV. verhaftet. In den anderen Ländern wurde der Orden bald darauf ebenfalls zerschlagen, auch wenn sich dort viele Ordensmitglieder rechtzeitig in Sicherheit begeben konnten.
Jakob von Molay, letzter Großmeister des Ordens, wurde 1314 auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Bei der Stürmung des letzten Wiener Refugiums soll das Blut der gefallenen Tempelritter die Straße rot gefärbt haben. Noch heute findet man in der Hauptstadt Österreichs die "Blutgasse".
Verbrennung Molays
                   
Die Wiener Blutgasse
Auch wenn zahlreiche neue „Templer Orden“ die Nachkommenschaft der alten Tempelritter für sich beanspruchen, so hat es doch nie eine legitime Nachfolgeorganisation gegeben. Daneben ist auch der heutige Trend, Verbindungen zur Freimaurerei zu ziehen, oder die Templer gar als ihre Gründer zu nennen, vollkommen absurd.
Nicht zu vergessen ist aber, dass die Geheimwissenschaftliche Sektion voll und ganz auf die Errichtung des Lichtreiches im Neuen Zeitalter ausgerichtet war. Um das Überdauern des alten Wissens zu gewährleisten und in ferner Zukunft erneut tätig zu werden, formten einige der entkommenen Templer eine Blutslinie und Erbengemeinschaft.
Der Ordo Bucintoro
Um das Jahr 1510 gründeten Emmerich d’Attile und Antonia Contanta in Verbindung mit deutschen und venezianischen Kaufleuten den Ordo Bucintoro.
Emmerich war Angehöriger der Erbengemeinschaft der Tempelritter und konnte Antonia für die alten Ideen begeistern.
Der Orden bezog Quartier auf der Insel Murano, welche zur Republik Venedig gehörte.
1515 übernahm Julietta da Montefeltro die Leitung des Ordens. Wenig später gründete man weitere Niederlassungen in Wien und Dessau und begann sich langsam über Europa auszubreiten.
Julietta da Montefeltro

Juliettas Siegel
Mit dem Wissen der Templer ausgestattet sah auch der Ordo Bucintoro sein Primärziel in der Schaffung des Imperium Novum, des neuen Reiches. Während die Templer dabei eher an einen deutsch-französischen Staat mit demokratischen Elementen dachten, strebte der Ordo vorrangig ein aristokratisches Kernland aus allen deutschen und italienischen Gebieten an. Die Aristokratie sollte jedoch neu gebildet werden. Den normalen Bürgern wurden persönliche Grundrechte zugestanden.
„Das neue Äon kann bloß bestehen und gedeihen unter dem Schirm des Imperium Novum. Das deutsch-römische Kaiserreich ist dazu ausersehen, es wird darum wiedererstehen.“
Julietta da Montefeltro
Der Bucintoro hatte bereits im Sinn, dass der neue Kaiser einst aus einer verborgenen Blutslinie hervorgehen sollte. Man sandte einen Brief an den deutschen Kaiser Rudolph II. (1578-1637), welcher sehr an geheimwissenschaftlicher Thematik interessiert war. In dem Schriftstück wurde seine Bedeutung für die Verwirklichung eines Neuen Zeitalters dargelegt, sowie die Information gegeben, dass ihm in nächster Zeit eine göttliche Sendbotin weitere Anweisungen geben werde. Diese erschien ihm tatsächlich.
„Die namenlose Besucherin ist erschienen aus diesem Licht, wie aus ihm sich zart bildend, und geschah so, wie angekündigt in dem zweiten Briefe. Alles geschah!
Hat der Kaiser und König also besondere Pflichten, weit hinaus über alle anderen, die jetzigen, gerichtet in eine erst später kommende Zeit, fern genug, dass kein einzelnes Menschenleben genügt, sie zu durchstreifen, so gilt es weiterzutragen durch das Erbe des Blutes, das ist wohl wahr.“
Rudolph II., Denkschrift an die Namenlose
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts tauchte in Prag ein Entwurf eines inoffiziellen Zusatztestaments von Rudolph II. auf. Demnach hatte der Kaiser tatsächlich einen unehelichen Sohn mit einer Frau, die Blutsnachkomme des römischen Kaisers Octavianus Augustus und aller Wahrscheinlichkeit nach auch Priesterin des Ordo Bucintoro war.
Die Existenz einer verborgenen deutsch-römischen Blutslinie scheint demnach gesichert zu sein.
Rudolph II.
Neben der Gründung eines neuen Kaiserreichs war vom Orden vor allem ein neues Wirtschaftssystem mit Zinsverbot und die Zerschlagung der Kirche geplant.
Details über den geheimnisvollen Orden sind bis heute allerdings kaum bekannt geworden. Seine Spur verliert sich im Dunkeln. Angeblich soll er bis ins 18. Jahrhundert aktiv gewesen sein.
Die Alldeutsche Gesellschaft für Metaphysik (Vril-Gesellschaft)
Die Flagge der Vril-Gesellschaft
Schwarz: Das dunkle Zeitalter
Violett: Das neue Zeitalter
Blitz: Der Übergang mit Hilfe der ILU-Kraft
Im Jahre 1917 trafen sich die Wienerin Maria Orschitsch, Karl Haushofer, Rudolf von Sebottendorf und Lothar Weiz in einem Wiener Café. Aus dem Treffen ging 1919 die Thule-Gesellschaft hervor, die sich ursprünglich auch esoterischen Themen widmete, jedoch schnell zu einer rein politischen Gemeinschaft wurde. Für Maria Orschitsch gab dies den Anstoß mit ihrer Freundin Traute 1921 eine neue Vereinigung in München zu gründen: Die Alldeutsche Gesellschaft für Metaphysik, welcher vorerst nur Frauen angehörten. Wie der Ordo Bucintoro vor ihnen gelangte die neue Gemeinschaft über Kontakte zu den Templererben an die alten Texte und Ideen. Intern nannte sich die Gruppierung auch Vril-Gesellschaft.
Maria Orschitsch

Traute

Sigrun
Heutzutage wird zumeist behauptet das Wort „Vril“ ginge auf den gleichnamigen Roman des Briten Edward Bulwer-Lytton zurück, was jedoch falsch ist. Ursprünglich lautete der Begriff „Vri-Il“ und wurde erst später zu „Vril“ verkürzt. Wie bei „Gral“ und „Baphomet“ liegt des Rätsels Lösung wieder einmal in der babylonischen Sprache. „Vri“ bedeutet im akkadisch/babylonischen „gleichend“, „IL“ ist hingegen „die Gottheit“ – „Vril“ bedeutet demnach in etwa „gottgleich“. Unter der Vril-Kraft verstanden die Mitglieder demnach die Gottkräfte, welche man zu nutzen gedachte.
„Das Neue Zeitalter kommt dann, wenn die Generalschwingung dafür aufbereitet ist. Das heißt: Wir selbst müssen daran arbeiten!“
Maria Orschitsch
Im Gegensatz zu Templern und dem Ordo Bucintoro war die Vril-Gesellschaft jedoch nicht rein geistig ausgerichtet, sondern versuchte spezielle Geräte und neue Antriebsarten zu entwickeln. Unter anderem war eine „Jenseitsflugmaschine“ geplant. Bereits 1922 holten sich die Damen zur Verwirklichung ihrer Ziele mehrere Wissenschaftler ins Boot. Vier Jahre später benannte man sich in „Antriebstechnische Werkstätten“ um. Die offizielle Firmengründung erfolgte 1934. Durch diesen Schritt konnte die Gemeinschaft dem Verbot aller esoterischen Gruppierungen durch die nationalsozialistische Führung im Jahre 1941 entgehen.
Die Arbeiten der Vril-Gesellschaft wurden unter strengste Geheimhaltung gestellt, sodass wir über ihre Erfolge heutzutage keine Aussagen mehr machen können. Während des Krieges bestand das Hauptprojekt in der Entwicklung runder Fluggeräte, die man heute als „UFO“ bezeichnen würde. Maßgebliche Unterstützung erhielt die Gesellschaft durch Admiral Canaris.
Was nach 1945 aus den Mitgliedern der ehemaligen Alldeutschen Gesellschaft für Metaphysik wurde ist nicht bekannt.
Flugkörper der Vril-Gesellschaft
Das neue Reich
Nach der Lektüre der hier dargelegten Texte mag der ein oder andere Leser der Idee eines neuen Großreiches in deutschen Landen sicherlich skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen. Solche Vorbehalte gegen eine neue Weltmacht sind sicherlich verständlich. Es werden Gedanken an die Weltkriege, diktatorische Gewaltherrscher und die sinnlosen Kriege der Weltpolizei USA geweckt.
Diese Bedenken sind jedoch überflüssig. Das „Imperium Novum“, welches Templer, Ordo-Bucintoro und die Vril-Gesellschaft anstrebten, kann nur ein neues LICHTreich sein. Die Erwählung der Deutschen zur Vollendung dieses Vorhabens bedeutet darüber hinaus nicht, dass sie „etwas besseres“ seien, es heißt auch nicht, dass sie das Recht hätten anderen Völker zu unterdrücken oder ähnliche absurde Ideen – ganz im Gegenteil ist das Lichtreich ja gerade auch FÜR die anderen Völker da. Ohnehin ist die ILU-Lehre eine durch und durch positive Religion der Liebe und Vergebung, in der die Finsternis keinen Platz hat. Willkürliche Angriffskriege, Folter, Hexenverbrennungen und ähnliches sind mit dieser Lehre nicht zu vereinbaren.
Das vernehmen wir auch aus Istaras Wort:
„Denn wo vielleicht Kampf notwendig werden wird, wird die Gottheit mit den Waffen jenes neuen Licht-Reichs sein und den Sieg über auch noch so zahlreiche Feinde erzwingen.
Doch kann die Gottheit lichten Zielen und Kräften nur die Kräfte leihen, könnte aber nicht, selbst wenn sie wollte, die Waffen der Finsternis führen,
weshalb das kommende neue Licht-Reich, welches durch den göttlichen Bruder anbefohlen ist, allein im Lichte der Wahrheit das Schwert nehmen darf.“
1. Roderich Bericht 4,18-20
Die glückliche Bürde der Wahrheit zum Sieg zu verhelfen scheint sich beim deutschen Volk bereits (unterbewusst) gezeigt zu haben: Deutschland führte in den großen Kriegen das Kreuz, während andere Länder Kreise oder Sterne wählten. Auf den Gürteln der Soldaten war in beiden Weltkriegen „Gott mit uns“ zu lesen. Das Logo der Bundeswehr zeigt noch heute das Ritterkreuz, welches mit dem Dornenkreuz der Marcioniter identisch ist.
Das Marcioniterkreuz in Mesopotamien
Babylonisches Rollsiegel zeigt bereits eine
Kreuzdarstellung in der späteren Marcioniterform!
(Ca. 3000 v.Chr.)
            
Assyrerkönig Assurnasirpal II. (883-859 v.Chr.)
trägt das spätere Marcioniterkreuz
      

Assyrerkönig Assurbanipal II.
(669-626 v.Chr.)

Detailansicht
Der Sonnenvogel trägt das Kreuz
als Zeichen der All-Gottheit
      
Das Kreuz als Hoheitszeichen der deutschen Armee
Doppeldecker mit Ritterkreuz
(Erster Weltkrieg)

Deutscher Panzer mit Kreuz
(Zweiter Weltkrieg)

Noch heute führt die
Bundeswehr das Ritterkreuz
      
"Gott mit uns"
Gürtel deutscher Soldaten im ersten Weltkrieg
Auf der Krone erkennt man das Ritterkreuz
        
Der deutsche Doppeladler offenbart hintergründige Baphometsymbolik
Adler mit Doppelhaupt
Deutsches Reichsbanner (1410-1806)

Baphomet Doppelhaupt
(Frühes 13. Jh.)
    
Bleibt noch eine Frage:
Wie soll sich die in der „westlichen Staatengemeinschaft“ integrierte Bundesrepublik nun in solch einen vollkommen anderen Staat wandeln? Wir denken im Bereich „Zukunft“ eine Antwort darauf geben zu können.

Kommentare:

  1. per mail erhalten:

    Von: "Dragan Jagodic"


    Heil Dir lieber Stefan, werte Mitstreiter !



    Herrliche und wahre Gedanken !



    Gruß !



    Dragan-Karl
  2. NICHT UNWAHRSCHEINLICH!
    Sehr interessant ...
    wie die Christliche Lehre von der weltlichen historischen Macht zugunsten dieser und ihrer Machtausdehnung verfälscht wurde.
    Nun haben wir einen weiteren Beweis für unsere eigene These aus dem Jahre 1989.

    Und schließlich auch die fundamentale Reform der Staatswesen muß neben der irdisch-politikwissenschaftlichen Dimension eine metaphysische Dimension haben.

    ANP politikerakademie








    1. Diese Glaubensrichtung nennt sich CHRISTIANISCH, ihre Anhänger sind CHRISTIANER.
      Die Kirche lehrt etwas, was es vor der Synode von Carthago 397 überhaupt noch nicht gegeben hat.
      Sie lehrt also das KIRCHENTUM, das eine Weiterentwicklung aus der Torá ist.
      Auch der Islam ist aus dem Judentum entwickelt worden!
      Der Koran ist die Torá in grün, der Farbe des Propheten Muhammad!
      Kirchentum, Islam und Judentum sind NICHT von einander zu trennen!
      Die Christianer hingegen wissen, daß die Torá den SATANISMUS lehrt, in dessen Gefolge auch die Freimaurer entstanden sind.
      Daher sind die Templer und Christianer DIE Urfeinde des Kirchentums, des Islam und des Judentums überhaupt!


      WELFING
  3. Alle Achtung über so ein Wissen,

    macht weiter so.

    Ein neuer Tempelritter grüßt euch








    1. Zitat: Ein neuer Tempelritter grüßt euch

      Das ist allerdings leicht gesagt! - auch wenn der gute Wille da ist.


      WELFING
  4. Ich weiß das ich NICHTS weiß, habe aber Verständnis für Menschen, die sich dünken ETWAS zu wissen.
    Ich bin FREI zu fühlen, zu denken:
    Eine Menschheit
    Eine Erde
    Ein Gott
    Eine Schöpfung
    Licht Liebe Leben SEIN
    FREIHEIT ist mir gegeben, zu wirken, Friede in meiner Mitte

    CHRISTUS IN MIR

    SEID IHR FREI - ZU HANDELN

    GESCHWISTER ?








    1. "Ich weiß, daß ich nichts weiß.
      Da ich aber weiß, daß ich nichts weiß, weiß ich mehr als diejenigen, die nicht wissen, daß sie nichts wissen!"

      Sokrates

      Etwas zu wissen hat nun wahrlich nichts mit Dünkel zu tun!
      Für dieses Wissen sind Hunderte ermordet worden!
      Der sagenhafte Schatz der Tempelritter - DAS IST ER !
      Zwar gab und gibt es auch Materielles.
      Das ist jedoch alles nichtiger Tand im Vergleich zur WAHRHEIT !
      Die zwingendste aller Wahrheiten ist, daß der wahre Jesus von Nazareth ein vollkommen anderer ist, als Ihn die Kirchenbibel vermittelt!
      Wer DIESEM Kirchen-"Jesus" anhängt, kann alles mögliche in sich haben, aber NICHT den WAHREN CHRISTUS, NICHT den WAHREN GOTT !


      WELFING

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Jessaja 11 / 10....An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein.... / Isais und die Templer

    heutiges Bibelzitat in der Rhein Zeitung

bezügl. Isais lest auch diese Texte: Isais und die Templer

************************************ 

Quelle: bibleserver.com/text/EU/Jesaja11

Jessaja 11 / 10

....Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften und die Treue der Gürtel um seine Lenden.
6 Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie.
7 Kuh und Bärin nähren sich zusammen, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
8 Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter und zur Höhle der Schlange streckt das Kind seine Hand aus.
9 Man tut nichts Böses und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des HERRN, so wie die Wasser das Meer bedecken.

Die Sammlung des Rests aus der Zerstreuung

10 An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Feldzeichen für die Völker; die Nationen werden nach ihm fragen und seine Ruhe wird herrlich sein.
11 An jenem Tag wird der Herr von Neuem seine Hand erheben, um den übrig gebliebenen Rest seines Volkes zurückzugewinnen, von Assur und Ägypten, von Patros und Kusch, von Elam, Schinar und Hamat und von den Inseln des Meeres.
12 Er wird ein Feldzeichen für die Nationen aufrichten und die Versprengten Israels zusammenbringen; die Zerstreuten Judas wird er von den vier Enden der Erde sammeln.
13 Dann wird die Eifersucht Efraims weichen und die Bedränger Judas werden vernichtet. Efraim wird nicht mehr auf Juda eifersüchtig sein und Juda wird Efraim nicht mehr bedrängen.
14 Sie werden auf den Berghang der Philister gen Westen fliegen; vereint plündern sie die Söhne des Ostens. Edom und Moab sind im Einflussbereich ihrer Hand, die Söhne Ammons müssen ihnen gehorchen.
15 Dann wird der HERR die Meereszunge Ägyptens austrocknen und seine Hand gegen den Strom schwingen mit gewaltigem Sturm. Er zerschlägt ihn in sieben Bäche und lässt ihn mit Sandalen betreten.
16 Es wird eine Straße für den Rest seines Volkes geben, der übrig bleibt von Assur, eine Straße, wie es sie für Israel gab, als es aus Ägypten heraufzog.

Montag, 22. Juli 2013

Prof. Hubert Zeitlmair h.c.D. zu "die Templer und das Lichtreich"

        nachfolgendes erhalten von Prof. Hubert Zeitlmair h.c.D. www.maltadiscovery.org

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Hallo Herr Weinmann,
in der Anlage finden Sie meinen Beitrag bezüglich der Templer. Sie können diesen veröffentlichen!
Gruß, Hubert Zeitlmair
-------Originalmeldung-------
Datum: 07/19/13 11:35:13
Betreff: Re: Tina Wendt - Julietta Montefeltro
 Hallo Herr Dr. Zeitlmair, hier ein Link zu einem Post bezügl. Tel.gespräch mit Ihnen, würden Sie evtl. einen Kommentar unter den Text "die Templer und das Lichtreich" schreiben, hier kommt ja auch diese Julietta Montefeltro drin vor.... http://templerhofiben.blogspot.de/2013/07/anruf-bei-dr-zeitlmair-die-templer-war.html
                         viele Grüße !  Stefan W.

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Der Komtur Ritter Hubert d’Alpes

Heutzutage tummeln sich so viele Templer-Experten und deren Kommentare über den Ritterorden und seine Mitglieder im Netz herum, dass man oft nicht mehr weiß, um was es eigentlich geht.

 Der Templerorden entstand in Folge des Ersten Kreuzzugs um zirka 1118 und war ein Mönchs-Ritterorden mit ausschließlich militärischen Charakter, der aber nur in administrativer und militärischer Hinsicht eine geschlossene Einheit darstellte.
Spirituell hingegen, waren die Unterschiede sehr groß was meiner Meinung nach auch für die intellektuell gebildete Gesellschaft dieser Zeit galt. Denn in religiös spiritueller Hinsicht, man mag es heutzutage kaum glauben, gab es sehr große unterschiedliche Strömungen und eine Kongregation, welche die "Geheimwissenschaftliche Sektion" genannt wurde. Die Mehrheit der Templer hing einem mehr oder weniger häretischen Christentum an, die in dem grausamen alttestamentarisch/biblischen Gott Jahwe den Satan sahen. Während in England, Nordfrankreich und Westdeutschland Arianische Strömungen verbreitet waren, herrschte in Ost- und Südfrankreich, Portugal und Mitteldeutschland das Marcionitertum vor, welches auch das Glaubensfundament der Katharer gewesen ist.  In Süddeutschland aber, das heißt südlich der Donau, in Alt-Bayern mit Österreich und Nord-Italien, entwickelten und etablierten sich rein heidnische Glaubensströmungen, insbesondere die der großen sumerischen "Göttin" und ihres Gefährten/Zwillings-Bruder. Ein Relikt aus dieser Zeit ist die Schutzheilige des Freistaates Bayern, die… "Patrona Bavaria". Auch ist in Alt-Bayern, also der Teil des früheren Herzogtums, noch heute eine tiefe Marienverehrung weit verbreitet! 
Auf diese spezielle Glaubensströmung gehen die Geheimwissenschaftliche Sektion der Templer und die Figur des häufig missverstandenen Sinnbilds des "Baphomet" zurück.

Diese Geheim-Kongregation ist ursächlich dafür verantwortlich, dass den Orden bis in unsere Tage ein geheimnisvoller Flair umgibt!

Durch ihre permanente Anwesenheit im Orient und die daraus resultierenden guten Kontakte und Beziehungen, gelangten die Geheimwissenschaftler des Templerordens in den Besitz eines außergewöhnlichen esoterischen Wissens von einem Kaliber, dem die normale Gesellschaft des 13. Jahrhunderts nichts entgegenzusetzen hatte!

 Obwohl von der allgemeinen Geschichtsschreibung meistens nur marginal wahrgenommen, gab es neben Kaiser Friedrich II, genannt "Staunen der Welt" oder der Araber, zu dieser Zeit noch eine bemerkenswerte Ausnahmeerscheinung, die maßgeblich an einem der geheimnisvollsten Kapitel des europäischen Mittelalters mitgeschrieben hatte; sein Name ist… "Ritter Hubertus vom Ettenberg", genannt der "Schwarze Komtur!"

Hubertus war groß, also von stattlicher Statur und hatte eine brünette, bzw. dunkelblonde Haarfarbe. Auf jeden Fall, so scheint es, soll er ein Mann von starkem Durchsetzungsvermögen gewesen sein, körperlich ausdauernd und ein guter Reiter. Über seine Tüchtigkeit als Krieger wird nichts überliefert, diese galt für einen Kreuzfahrer wohl als Selbstverständlichkeit. Hinweise gibt es jedoch für seine "Gewandtheit bei der Rede". Er war also wohl ein gebildeter Mann anderenfalls hätte er auch schwerlich den Templer Großkomtur in Wien für seine Mission zu gewinnen vermocht.

Den Aufzeichnungen zu Folge, waren Hubertus, die anderen Ritter und Getreue der Komturei vom Ettenberg mit dem Templerorden lediglich assoziiert, das heißt: Sie besaßen den Status eines "Assozianten". Das war seitens des Templerordens eine Bezeichnung, die insbesondere für Anhänger angewendet wurde, welche nicht unter dem Zölibat lebten, insofern sind sie formal keine Voll-Ordensmitglieder gewesen! Die Schauplätze seiner geheimwissenschaftlichen Tätigkeit, befanden sich auf der Achsen-Symmetrie… Wien- Augsburg-Genua.

Ursprungs Quelle… Causa Nostra; Text von mir überarbeitet

Der Komtur Ritter Hubert d’Alpes
und seine Wege

Niemand hat sich aus wissenschaftlicher Sicht wohl so eingehend mit der Person des Hubertus und dessen Wege beschäftigt wie Dr. Hubert Reiterich. Nach Abschluss seiner Arbeit über das Leben Hubertus’ fügt er diesem eine Vorbemerkung hinzu, in der es heißt:
"Sehr habe ich mich bemüht, in allem, was ich über den Hubertus vom Ettenberg erforscht und niedergeschrieben habe, den Ansprüchen strikter Wissenschaftlichkeit gerecht zu werden und doch stellte ich fest, je weiter in seine Lebensgeschichte ich vordrang, am Ende nur die Wahl zu haben zwischen dem der Wissenschaftlichkeit nach Logischen, welches unmöglich ist und dem wissenschaftlich Unmöglichen, welches aber das Richtige sein muss, wenn mir nicht ein Irrtum am Anfang widerfuhr, was zu glauben ich keine Veranlassung habe"!

Der Ritter Hubertus

Unstrittig ist, der Ritter Hubertus, ist eine historisch belegte Person, die es wirklich gab! In den Analen (vor 1923), ist er nur als "Ritter Hubertus" oder der "Schwarze Komtur" überliefert. Seine zeitgenössischen Gegner nannten ihn den "Rabenhäuptling", wobei die Bezeichnung auf sein persönliches Wappen zurückreichen dürfte, das zwei silberne Rabenköpfe auf schwarzem Grund zeigte.

Ein Dokument aus der Kreuzzugzeit bestätigt… Hubertus war ein "Freier" Bauernsohn aus der Nähe von Linz.  Linz gehörte damals zum Herzogtum Bayern und liegt im heutigen Ober-Österreich. Als sehr junger Mann, "beinahe noch ein Jüngling", nahm er vermutlich am Dritten Kreuzzug Friedrich I. Barbarossa von 1189 bis 1192 teil. Möglicher Weise hatte er sich im Heiligen Land durch Tapferkeit oder anderweitig hervorgetan und wurde deshalb dort zum "Ritter" geschlagen, also "geadelt". Er war definitiv ein Kreuzfahrer aus Europa und weder ein Templer noch ein Angehöriger der sogenannten Kreuzritterstaaten im Nahen Osten!

 Zur Schlacht von Hattin… Entgegen der Meinung Reiterichs oder anderer diesbezüglicher Quellen, bin ich der Auffassung, dass er an der Schlacht von Hattin im Jahre 1187 nicht teilgenommen haben kann, denn an dieser Schlacht, war ausschließlich Personal der sogenannten Kreuzritter-Staaten wie, das Königreich Jerusalem, die Grafschaft Tripolis, der Templerorden und der Johanniterorden beteiligt, Kreuzfahrer aus Europa, waren daran nicht involviert!
Die Nachrichten von der vernichtenden Niederlage bei den Hörnern von Hattin und vom Verlust der Stadt Jerusalem führten schließlich zum Dritten Kreuzzug. Dieser Dritte Kreuzzug (1189–1192) erreichte lediglich die Eroberung der Stadt Akkon durch die Kreuzfahrer und verhinderte die völlige Auslöschung des Königreiches Jerusalem durch Saladin. Der Kreuzzug konnte zwar die Vernichtung der Kreuzfahrerstaaten (wikipedia) vorerst verhindern, aber letztlich war diese vernichtende Niederlage von Hattin der Anfang vom Ende. Zitat Ende

Nach der Beendigung des Kreuzzuges verblieb Hubertus für einige Jahre im Morgenland. Während seines Aufenthalts erlernte er die arabische und später auch die Persische Sprache. Von Mesopotamien ausgehend, wanderte er auf den Spuren der Samaritaner nach Mittelpalästina ≈ Samaria, welches einst assyrisches Einflussgebiet gewesen ist. Mit den assyrischen Siedlern der mesopotamischen Stadt Kuthar, den "Kuthäern", gelangte auch der alte dualistische Glaube der Sumerer/Babylonier nach Palästina. Samaria heißt bei den Juden… "Kuthim" und die Samariter ≈ "Kuthäer". Hubertus kam dort wohl in Kontakt mit dieser Glaubenslehre und nahm ebenso wie ich, wohl auch an, dass die ursprüngliche Lehre Jesu mit der der Kuthäischen verknüpft gewesen sein musste. Man kann daher mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen, dass ihm die Person der alten Göttin Ischtar ≈ Ash.tar-ta.ra ≈ Astarte ≈ Ashera recht geläufig war. So kann man mit großer Sicherheit annehmen, dass für ihn die Verbindung des Ur-Christentums mit den religiösen Lehren der Assyrer und Babylonier ≈ Sumerer mehr zutreffend war, als die Lehren von El Shaddai ≈ Jahwe im Alten Testament der Bibel?
Irgendwo auf dieser Reise von Mesopotamien, über Palästina, Ägypten, Libyen zum alten Seehafen von Tunis dem ehemaligen Karthago, muss Hubertus während eines Aufenthalts in einer höhlenartigen Grotte eine weibliche Gestalt erschienen sein, welche sich als die Göttin "I.sa.i ≈ Ischtar die ist" ≈ Ash.tar-ta.ra ≈ Astarte ≈ Aschera, usw. zu erkennen gab. In einer Vision erhielt er dann die… "Botschaft der Göttin", die hm den Weg zu einem "fernen Berg" im Abendland wies. Dorthin solle er mit seinen treuesten Genossen ziehen und ein Haus bauen. In fünf Jahren, so sprach die Göttin "I.sa.i ≈ Ischtar die ist" weiter, werde sie zu jenem bezeichneten Berg der alten Götter kommen und ihm dort wieder erscheinen. Bis dahin solle er dort mit seinen Getreuen auf sie warten und für wichtige Weisungen, die ein neues "Goldenes Weltzeitalter" betreffen würden, vorbereitet zu sein. Die Inhalte der Botschaft sollen er und die seinen dann der Welt bereiten!

 Bezüglich der ISAIS Offenbarungen, bin ich sehr skeptisch, ob diese auch in vollem Umfang authentisch sind; darin ist mir zu viel Widersprüchliches und human Nationalistisches enthalten. Ich habe den Eindruck, als ob da einige Okkultisten des 19. Jahrhunderts (Zionisten, Illuminati, Thule-, bzw. Germanen Orden, Ritter vom Tempel, Vril Gesellschaft u.v.a.) ein wenig in Richtung Herrenrasse in Verbindung mit dem Tausendjährigen Reich des Johannes manipuliert haben; das war sehr fatal für Europa und hat nichts mit dem Wiederauftauchen des Lichtreiches und der Gesellschaft von Atlantis zu tun!
Die ganze Okkult-Desaster-Thematik hat ihren Ursprung im K&K Österreich des späten 19. Jahrhunderts, aber richtig an der Schraube gedreht wurde in der Zeit zwischen 1923 und 1933. 
Als einer, in die kosmische Glaubenswelt der sumerischen Göttin Eingeweihter, ist es absolut unmöglich, dass Hubertus das von Ischtar angekündigte "Goldene Weltzeitalter" mit dem in der Offenbarung an den Johannes, Kap. 20 verheißenen "Tausendjährigen Reich" verwechselt haben könnte!! Diesbezüglich ist auch nichts überliefert; ich jedenfalls glaube das Nicht! Zitat Ende

Hubertus’ Rückreise in Begleitung einiger Getreuer aus dem Orient nach Europa erfolgte per Schiff von Tunis, also dem ehemaligen Karthago nach Genua. Ohne sich in Genua weiter aufzuhalten, reisten er und seine Begleiter nach Luzern in der Schweiz. Von dort musste er seine Getreuen, die alle namentlich genannt sind, zum Untersberg bei Berchtesgaden vorgeschickt haben, um den Berg dort auf seine mögliche Tauglichkeit hin zu überprüfen, denn der Untersberg hat viele grottenartige Höhlen und er galt schon damals als "Heiliger Berg". Diese Männer, sechs an der Zahl, tauchen laut Reiterichs Beschreibung erst am Untersberg wieder auf.

Hubertus jedoch, reist zum Mons fractus, dem "gebrochenen Berg", dem heutigen Pilatus-Massiv südlich von Luzern weiter. Einen Grund dafür nennt Reiterich nicht. Der Sage nach, war der Pilatus Frakmont ein düsterer Sitz von Drachen und Gewürm, von Hexen und Zauberern, aber auch Wohnsitz von guten Geistern, die der Volksmund als kleine gute Bergleute kannte und die den Menschen wohl gesinnt waren. Hubertus war inzwischen kein ganz junger Mann mehr, wahrscheinlich neigte er bereits zu tiefsinnigem Denken und vermutete möglicher Weise in diesem hohen Berg, den Berg der alten Götter wohin "I.sa.i ≈ Ischtar die ist" ihn treffen würde. Da Luzern in den späteren Reiseberichten nicht mehr erwähnt wird, ist es gut vorstellbar, dass der Mons fractus für ihn als Berg der alten Götter nicht in Frage kam.

Von der Schweiz aus reiste er weiter zur Templer Groß-Komturei nach Wien die unter dem Befehl von Großkomtur Hugo von Weitenegg stand. Zu dieser Zeit hatte er mit höchster Wahrscheinlichkeit noch keine nähere Verbindung zum Templerorden gehabt. Da aber der Orden zu jener Zeit wie eine Bank fungierte ist es denkbar, dass Hubertus von der Wiener Niederlassung des Templerordens vermutlich Geld aus dem Orient ausgehändigt bekommen hatte. Die Vermutung liegt jedenfalls nahe, dass Hubertus während seiner Reisen durch den Orient Werte erworben hatte, welche er durch die Templer nach Wien transferieren ließ.

Von Wien, reiste er schließlich im Jahre 1221 zum Untersberg, wo er sich wieder mit seinen Getreuen vereinigte. Wie die Geschichte es zeigt, vermutete Hubertus den Untersberg tatsächlich als den alten Berg der Götter und um für Isais´ Anweisung präsent zu sein, hat sich Hubertus offenbar für mehrere Jahre nur in der nächsten Umgebung des Untersbergs aufgehalten. Der Untersberg heißt heute Ettenberg, er befindet sich in der Ortschaft Marktschellenberg im Berchtesgadener Land an der gegenwärtigen bayrisch-salzburgisch-österreichischen  Grenze.

 Wenn die Göttin "I.sa.i ≈ Ischtar die ist", also Ash.tar-ta.ra den alten Berg der Götter erwähnt, spricht sie stets vom Bab.il. Daraus wurde später "Bab Ilu" und der griechisierte Name ist Babylon. Das Wort bedeutet schlicht: "Tor hinauf zu den Göttern!" Aus heutiger Sicht betrachtet, ist auch das Untersberg-Massiv nicht der "Alte" Berg der Götter, sondern ein Ausweich-Ort. Das einstige Tor zu den Göttern… Ta.dar-Asu.ara oder Dur.an.ki, also ein mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aufsteigend drehender elektromagnetischer Wirbel, ist in der Mitte des Mediterranen Beckens zu suchen! Die Bezeichnung… Mitternachts-Berg, ist vermutlich auf einen Übersetzungsfehler zurück zu führen; es könnte auch lauten… "Berg in der Mitte!" Allerdings ist dieser Berg in heutiger Zeit nur noch bedingt funktionsfähig… deshalb wurde vermutlich der Untersberg an der Nordspitze der Alpen, am äußersten Rand des Mediterranen Beckens von den noch heute lebenden Atlantern als Lift-Station hinaus ins All gewählt. Die Form des Berchtesgadener Kessels jedenfalls, ist für mich ein eindeutiger Hinweis. Die Verzerrung der Zeit an bestimmten Orten beim Untersberg-Massiv, ist ein Phänomen, welche magnetische Wirbel mit nahezu Lichtgeschwindigkeit voraussetzt. Zitat Ende

Weiter mit Hubertus!

Der Anweisung der Göttin "I.sa.i ≈ Ischtar die ist" Folge leistend, waren inzwischen am Fuß des hoch energetischen Berges die Komturei sowie einige weitere kleinere Bauwerke entstanden worden. Man nannte ihn nun den "schwarzen Komtur", respektive "der Rabenhäuptling".
Die Gebäude der Komturei stehen heute nicht mehr, doch Spuren der Grundmauern sind noch immer erkennbar. Man findet sie im Ort Marktschellenberg an der Ettenberger Straße. Auch ein kleiner, einst wohl künstlich angelegter Teich, der frühere "Isais-Weiher", ist noch vorhanden. Später wurde noch ein weiteres Gebäude in großer Höhe, unmittelbar am Untersberg errichtet. Der genaue Ort ist jedoch nicht sicher überliefert und gilt daher als unauffindbar. Vermutlich besaß dieses Gebäude eine unmittelbare Anbindung zu einer der zahlreichen Untersberg-Höhlen, in der der "Isais-Tempel" für den "Isais-Schatz" eingerichtet worden ist, von dem es heißt, die Ritter konnten ihn durch einen unterirdischen Gang erreichen. Dieser Zugang wurde am Ende der Zeit von Hubertus von den Rittern selbst verschlossen und für Unbefugte unkenntlich gemacht.

Das erste bezeugte Erscheinen der Isais am Untersberg fällt in den Herbst des Jahres 1225. Von da an sollten die Isais-Erscheinungen zwölf Jahre lang anhalten und in der Übergabe der großen "Isais Offenbarung" im Jahre 1238 gipfeln. Die Isais-Offenbarung ist also in mehreren Teilen erfolgt.
Zwischendurch dürfte es immer wieder auch andere Mitteilungen gegeben haben, von denen die wenigsten erhalten sind. Es scheint also an der Komturei im Berchtesgadener Kessel in der Tat einen Zeitraum von mehreren Jahren gegeben haben, der stark durch spirituelle Ereignisse geprägt gewesen ist.

Während dieser hoch spirituellen Zeit am Untersberg, gab es laut Reiterich lediglich zwei kurze Unterbrechungen: Eine Reise führte im Herbst 1226 zum Templer-Großkomtur Hugo nach Wien und eine zweite im Frühling 1227 zur Burg Weitenegg an der Wachau, wo Hubertus abermals mit Hugo zusammentraf. Dabei räumt Reiterich jedoch ein, dass mindestens noch eine dritte Reise nach Wien in diesem Zeitraum stattgefunden haben könnte.
Erst deutlich später, also nach der Übergabe der großen "Isais Offenbarung", nämlich ab 1231 oder 1232, setzt laut Reiterich bei Hubertus eine rege Reisetätigkeit ein. Die erste große Reise führte vom Ettenberg zunächst nach Augsburg, von dort nach Lothringen, von da nach Köln und von dort zu jener Templer Komturei, aus welcher später die Stadt Berlin werden sollte. Diese Reiserute meint Dr. Reiterich mit hoher Sicherheit festgestellt zu haben.
Was Hubertus an den genannten Orten tat, ist unbekannt. Mit Spekulationen befasst Reiterich sich nicht. Stattdessen nimmt er folgendes an: Berichtet ist, dass noch vier weitere Getreue zu der Schar am Untersberg stießen, die länger im Orient verblieben waren. Diese könnten von dort Juwelen oder dergleichen mitgebracht haben, welche Hubertus in Augsburg sozusagen zu Geld machte. Denkbar erscheint ihm auch, dass eine der Frauen, die mittlerweile ständig oder nur sporadisch die Ettenberg-Komturei besuchten, aus Augsburg stammte – vermögend war und von dieser Seite Unterstützung kam.

Wie auch immer… Hubertus ist in Augsburg gewesen. Der anschließende Weg nach Lothringen, Köln und Tempel-Hof lässt sich leicht erklären, weil es dort Templer-Komtureien gab. Vielleicht begann Hubertus mit seiner Sendung im Auftrag und mit dem Segen des Großkomturs Hugo? Es ist diesbezüglich aber nichts notiert!

Anzumerken ist aber, um diese Zeit ist das Vorhandensein der "Magna Figura", also der Große Baphomet schon dokumentiert. Und für sämtliche Reiseziele des Hubertus gibt es tatsächlich eine einfache und schlüssige Erklärung, nämlich: "In einer Aufzeichnung, wurde von einer Frauenhandschrift angemerkt, dass er überall "kleine Figuri" platzieren wolle, von deren Schwingungs- und Strahlungskraft er sich viel versprach! Hatte er also in der Kunsthandwerker-Stadt Augsburg den "Zauber" aus dem Untersberg, die Figuri Baphomet, anfertigen lassen? Denkbar ist es, jedenfalls!?

Auf dem Rückweg dieser Reise machte Hubertus wieder in Augsburg Station. Das kann durchaus dafür sprechen, dass dort weitere Figuri anfertigen ließ. Was er hier aber wirklich getan hatte, bleibt wie gesagt Spekulation. Danach folgt dann eine Reisepause am Ettenberg. Zwischendurch reitet Hubertus zur Groß-Komturei nach Wien, wo er diesmal mehrere Wochen bleibt. Reiterich meint, Hubertus könnte in dieser Zeit auch auf der Burg Lockenhaus gewesen sein, wenigstens für einen Tag oder eine Nacht, wegen eines magischen Rituals. Ob es wirklich so war, mochte er aber doch nicht behaupten. Er persönlich, so schreibt Reiterich, glaube zwar "gefühlsmäßig" daran, greifbare Hinweise darauf gäbe es aber nun einmal keine. Er räumt weiter ein, dass bei seinem Gefühl der Wunsch mitspielen könnte, die magischen Rituale in sein Forschungsprojekt mit einzubinden.

 Doch auch bei seiner nächsten großen Reise nahm sich Hubertus zu-nächst Augsburg als Ziel. Die Kunsthandwerker-Stadt  muss für ihn also von großer Signifikanz gewesen sein!
Von dort reist er weiter zu der noch unbedeutenden Komturei Tempelhof, Berlin. Auch dort hat er offenbar etwas zu erledigen. Er hält sich dort aber nicht allzu lange auf und reist nach Nord-Osten, bis zur Insel Wollin weiter, auf welcher es ein Handelshaus gibt, das mit dem Templerorden quasi in Geschäftsverbindung steht. Dieses scheint aber nicht Hubertus’ Ziel gewesen zu sein, denn er schifft sich von Wollin aus nach Skandinavien ein. Er reist nun nach Schweden und Norwegen. Er hält sich dort an mehreren Orten je eine Weile auf (diese sind alle genannt), ehe er nach Schottland und Irland weiterreist. Auch dort bleibt er an mehreren (bekannten) Orten für eine Weile. Von Irland fährt er nach Schottland zurück, um von dort aus die Reise nach England fortzusetzen. Der Englandaufenthalt dürfte sehr ausgiebig gewesen sein dürfte, denn er bleibt an mehreren Orten für eine Weile.

 Auch hier ist anzumerken… Zu dieser Zeit eine solche Reise zu unternehmen, war sicherlich nichts für Vergnügungsreisende mit einem dünnen Geldbeutel. Diese Reise musste für ihn und seine Sendung durch Ishtar von enormer Bedeutung gewesen sein! Zitat Ende

Vom englischen Hastings aus setzt er schließlich nach Abeeville in Frankreich über und kehrt mit den schon bekannten Zwischenstationen in Lothringen und Augsburg zum Ettenberg heim. Der Zeitpunkt der Rückkehr lässt sich nicht genaue festlegen. Da es aber ab 1252 am Untersberg wieder von Hubertus verfasste Aufzeichnungen gibt, muss er zu diesem Zeitpunkt auch wieder dort gewesen sein. Ob die geschilderte Reise aber wirklich rund 20 Jahre gedauert hat, ist damit nicht gesichert. Hubertus kann früher zurückgekehrt sein, ohne dass ein Hinweis darauf erhalten wäre.
Hier stellt sich natürlich die Frage: Warum hat Hubertus Frankreich nie bereist? Weshalb besuchte er nie den Hauptsitz des Templerordens in Paris? Weshalb hat er stattdessen so viel Zeit in Skandinavien, in England, Irland und Schottland verbracht? Vielleicht mied er Paris, weil seine Auffassungen und Glaubenssätze denen in Paris ganz und gar nicht entsprachen! In den nächsten Jahren hielt sich Hubertus offenbar vor allem am Untersberg bei seinen Getreuen auf. Reiterich hielt es allerdings für wahrscheinlich, dass er mehrfach zwischendurch bei Großkomtur Hugo in Wien gewesen sei. Dafür spricht wohl tatsächlich vieles. Es wäre unwahrscheinlich, dass er dort nicht über seine Reise berichtet haben sollte. Außerdem fällt auf, dass in diesem Zeitraum der Begriff "Baphomet" häufiger bei Hubertus und seiner Schar auftaucht als früher. Der Hauptsitz der Templer in Wien ist damals übrigens nicht das Kontor in der heutigen Blutgasse gewesen, sondern ein inzwischen gänzlich verschwundenes Gebäude, welches sich auf dem Weg zwischen Wien und Klosterneuburg befunden hat.

hatte Hubertus die sicher anstrengende Reise durch halb Europa unternommen, um Baphomet Figuri zu platzieren und Anhänger für seine Sendung zu gewinnen, also die Erfüllung des Auftrags, den er von I.sa.is ≈ Ischtar die ist erhalten hatte? Ich denke schon. Zitat Ende

Dr. Reiterich erwähnt nun erneut, er halte es für denkbar, sogar für sehr wahrscheinlich, dass Hubertus in dieser Zeit nicht bloß die Templer-Komturei zwischen Wien und Klosterneuburg aufgesucht habe, sondern dass er auch an geheimen magischen Ritualen der Geheimwissenschaftlichen Sektion der Templer - SIGNUM SECRETUM TEMPLI – auf der Burg Lockenhaus teilgenommen habe. Für gute Reiter waren das alles keine nennenswerten Entfernungen. Die quasi rituell-magischen Aspekte werden in der Schrift über die Wege des Ritters Hubertus grundsätzlich angesprochen. Sie bleiben nicht unerwähnt, obwohl der Freundeskreis von Reiterich in München diese nicht sonderlich schätzte, worauf er bekanntlich auch weitgehend Rücksicht nahm. Er selbst bemühte sich stets mit seinen Arbeiten möglichst im Bereich des konkret Greifbaren zu bleiben, und Mystisches etc. nur als Motivation aufgrund mittelalterlichen Glaubens an das Wundersame einzubeziehen.
Auf jeden Fall nimmt Reiterich als äußerst wahrscheinlich an, dass Hubertus bei solchen Zusammenkünften der geheimwissenschaftlichen Templer zu magischen "Zauberritualen" nicht nur Gast gewesen sei, sondern maßgeblich Beteiligter, wenn nicht sogar Initiator erweiterter Rituale gewesen war, die nach Vorgabe der Isais ≈ Ischtar-Anweisungen mit der "Magna Figura" durchgeführt worden sind. In Anbetracht dessen, was über das Zusammentreffen des Hubertus mit dem Großkomtur Hugo auf der Burg Weitenegg überliefert ist und wie stark Großkomtur Hugo offenkundig von der Isais-Offenbarung beeindruckt war, so dürfte Reiterich mit seiner Meinung vollkommen Recht haben.
Auch wenn sich nicht genau sagen lässt, wie stark der Einfluß Hubertus’ auf den Templerorden an sich gewesen sein mag, so kann doch als sicher angenommen werden, dass er einen sehr starken Stand bei geheimwissenschaftlichen Sektion und Großkomtur Hugo hatte. Man muss dazu auch bedenken, dass Hubertus zwar noch nicht alt, aber doch mittlerweile ein Mann in reiferen Jahren gewesenen ist, der vermutlich als Persönlichkeit Respekt ausstrahlte.
Zwischen etwa 1255 und 1260, so nimmt Reiterich an, scheint Hubertus erneute Reisen nach Augsburg und Lothringen unternommen zu haben, sehr wahrscheinlich aber nicht weiter. In dieser Zeit, so meint Reiterich, habe Hubertus sich besonders mit der Anfertigung "magischer Apparaturen" befasst. Einige davon habe er dann vermutlich durch seine Getreue zu Freunden an anderen Orten bringen lassen.

Erst in hohem Alter, so schreibt Dr. Reiterich, habe Hubertus dann noch eine weitere lange Reise unternommen, von der er nicht zu-rückgekehrt sei. Einen Zeitpunkt, der sich durch irgendwelche Hinweise bestimmen ließe, vermochte Reiterich für den Beginn der zweiten großen Reise des Hubertus nicht zu nennen. Diese offenbar letzte weite Reise des Hubertus führte ihn zunächst wieder über die vertrauten Stationen Augsburg und Lothringen. Von da aus führte sein Weg nach Flandern und in das nordfranzösische Lille. Dort muss er sich relativ lange aufgehalten haben, weil  von da aus geschriebene Briefe u.a. nach Wien erhalten sind.
An anderer Stelle ist erwähnt, dass sich ein deutscher Ritter in Lille Hubert d’Alpes nannte, der sehr alt und doch "stark wie ein junger" war. Dieser Johanna von Flandern aufsuchte und ihr wertvolle Ratschläge gab. Johanna von Flandern war nicht nur Herrin in Lille, sondern auch Herzogin der Bretagne. "Hubert d’Alpes" (Hubert von den Alpen) soll mit Johanna von Flandern lange und geheimnisvolle Gespräche geführt haben. Dieser steinalte deutsche Ritter, ist höchstwahrscheinlich kein anderer gewesen als Hubertus vom Ettenberg.

Unbegreiflicher Weise, so Reiterich, habe Hubertus von Lille aus die Zerschlagung des Templerordens in Frankreich miterlebt. Noch im Jahre 1315, also ein Jahr nach der Hinrichtung des Templer-Großmeisters Jacques de Molay auf dem Scheiterhaufen, unterhielt Hubertus scheinbar eine Korrespondenz in Wien. Er muss zu diesem Zeitpunkt uralt gewesen sein. Obwohl kein Geburtsjahr von Hubertus bekannt ist, lässt sich aufgrund seines nachverfolgbaren Lebenswegs errechnen, dass er 1315 schon weit über 100 Jahre alt gewesen sein musste!

Reiterich stößt hier an den eingangs in seinem Vorwort erwähnten Punkt, dass etwas nach aller wissenschaftlichen Wahrscheinlichkeit Unmögliches doch das Tatsächliche zu sein scheint, nämlich: "Der Ritter Hubertus muss in beinahe übermenschlichem Alter noch bei besten Kräften gewesen sein." Heutzutage sind Menschen, die über 100 Jahre alt werden und dabei sehr vital bleiben zwar immer noch Ausnahmen, aber es gibt sie (man denke beispielsweise an Johannes Heesters). Im Mittelalter aber wäre so etwas eine ganz und gar extreme Ausnahmeerscheinung gewesen. Trotzdem, es kann sich zugetragen haben! Denn, Ritter Hubertus kam vom Untersberg, wo eine enorme Strahlungs-Energie herrscht und wo phänomenale Diskrepanzen im Ablauf der Zeit noch heute für einige Aufregung sorgen. Zitat Ende

In Flandern tritt nun eine fatale Wendung seines bisherigen Verhaltens ein. In der Stadt Lille hatte keine unmittelbare Gefahr für ihn bestanden. Aus unerklärbaren Gründen machte er sich nach Frankreich auf, wo die Templerverfolgung in vollem Gange war. Noch ehe er Paris erreichen konnte, sei Hubertus in der Ortschaft St. Quentin als Templer-Anhänger erkannt und verhaftet worden. Überliefert ist, dass zur betreffenden Zeit ein aus dem Flandrischen gekommener Templer in St. Quentin auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Es sei ein "alter Zauberer" gewesen, der die gaffende Menge durch lästerliche Lieder zum Erschaudern brachte, welche er während des Brennens sang. Dieses Opfer der Templerverfolgung ist meiner tiefen Empfindung nach Hubert von den Alpen gewesen! Zitat Ende

Fazit, dies war aus vielen Seiten auf überschaubare Weise zusammengefasst, was Dr. Reiterich über den Lebensweg des Hubertus niedergeschrieben hat, da und dort durch Kleinigkeiten ergänzt, weil Reiterich in seinem sehr nüchtern formulierten Papier manches nur knapp anmerkt.
 Hat sich die Geschichte des Ritters Hubertus vom Ettenberg nun so zugetragen, oder ist vielleicht doch manches anders gewesen? Wahrscheinlich war einiges anders, das ist wohl anzunehmen. Die große Linie aber dürfte durchaus richtig gesehen sein.

Fest steht, die Kenntnis und die Nachbau-Fähigkeit der magischen Figur des Baphomet, war dem technischen Sachverstand der damaligen Zeit um Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende voraus. Zugänglich war dieses Wissen nur dieser sehr kleinen Schar süddeutscher Ritter, weil diese sich dem mystisch-kosmologischen Glaubenssystem der großen Göttin ganz und gar verschrieben hatten. Die Mysterien der großen Göttin zu erkennen und zu verstehen, war und ist noch immer für alle Nachfolgenden von elementarer Bedeutung!
Das Zentrum all dessen, war nicht Wien, sondern die kleine, von Hubert d'Alpes gegründete Komturei von Assozianten des Templerordens am Ettenberg/Untersberg in Markt-Schellenberg bei Berchtesgaden in Oberbayern!

Es ist anzunehmen, dass der Isais Erwählte Hubertus den Sinn der Botschaft verstand und wusste, dass seine Niederschrift für die Menschen einer weit entfernten Zeit ausgerichtet und bestimmt war, vermutlich für das Neue, das wiederauferstandene Atlantis irgendwann innerhalb des Wassermannzeitalters, also wenn die Sonne zum Frühlings Äquinoktium vor dem Sternbild des Wasserkrugs aufgeht!

Prof. Hubert Zeitlmair h.c.D.

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